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01.

Grover Washington Jr. & Bill Withers – Just the two of us

02.

Barry White – It’s Only Love Doing its Thing

03.

Oleta Adams & Al Jarreau – Girl From Ipanema

04.

Natalie Cole – Tell Me All About It

05.

George Benson – Summer Love

06.

Erykah Badu – On & On

07.

Incognito Still A Friend Of Mine

08.

De-Phazz – Wait

09.

India.Arie – Video

10.

Diana Krall – Just The Way You Are

11.

Earth, Wind & Fire – After the Love Has Gone

12.

Quincy Jones with Luther Vandross & and Patti Austin – I’m Gonna Miss You In The Morning

13.

Will Downing – If I Ever Lose This Heaven

14.

Rufus & Chaka Khan – Sweet Thing

15.

Gerald Albright – Bring A Li’l Love

16.

Lee Ritenour & Maxi Priest – Waiting In Vain

17.

Dusty Springfield – Closet Man

18.

Till Brönner – You Don’t Know What Love Is 

 

 
 

 

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Discographie
 

"Soul In The City"
Boutique 068 870-2  VÖ: 13. Oktober 2003
Pressetext: UNIVERSAL Classic & Jazz, Berlin

Die Stadt schläft nicht, sie ist immer wach. Tagsüber arbeitsam, nachts feierlich. Irgendwo lieben, streiten, arbeiten und faulenzen ihre Bewohner immer. Und überall ist Musik. Am besten Soul, dieses süße, seelenvolle Etwas, das den Geist erregt und die Hüften bewegt. Ein urbaner Klang, der aufbaut und einlullt, anmacht, unterhält und überwältigt. So direkt, wie diese Musik, geschichtlich gesehen, die Brücke von den Feldern in die Metropolen, und natürlich von der Bibel ins Bett schlägt, so subtil berauscht sie seit jeher die Phantasie. Sie macht Lust, auf mehr. Genau hier kommt diese Compilation ins Spiel. Sie unterstützt, regt an, beflügelt mit einem (hinter)gedankenvollen Tracklisting aus heimlichen und Chart-Hits, aus NuSoul und Old School, aus Spaß, Spannung, Lust und Laune. Sie wirkt wie ein Flashback in die Zukunft: Früher nahm man den besten Freunden Tapes auf, heute macht man sich mit der Wahl des richtigen Samplers beliebt. Und der heißt jetzt für alle, die die Stadt lieben, die in ihr und mit ihr leben, „Soul In The City“.

Den Anfang dieser sinnlichen Sammlung machen Soulgigant Bill Withers und Saxgott Grover Washington Jr. mit ihrem sanft groovenden „Just The Two Of Us“, seit über 20 Jahren von keiner Casanova-Cassette wegzudenken. Dicht gefolgt von Schlafzimmerbariton Barry White, der mit seinem frivolen „It's Only Love Doing Its Thing“ in die unentschuldbare Machtlosigkeit der Triebwelt einführt. Ein weiteres Super-Duo bilden die grandiose Oleta Adams und Stimmakrobat Al Jarreau, die gemeinsam die Bossa Nova-Perle „Girl From Ipanema“ urbanisieren. Natalie Cole, Tochter des „King“ und selbst mehrfach preisgekrönt, leitet mit „Tell Me All About It“, einem Highlight ihres neuen Albums „Ask A Woman Who Knows“, mit Verständnis zum Geständnis. Der singende Gitarrist George Benson besingt die unvergleichliche „Summer Love“, die säuselnde Sinnstimme Erykah Badu perpetuiert mit „On & On“, die Souljazzdisco-Supergroup Incognito beschwingt mit „Still A Friend Of Mine“, die deutschen Stilbildner von De-Phazz empfehlen „Wait“. Und das ist noch nicht mal die halbe Miete, sozusagen die A-Seite, dieser sommerlich städtischen Soul-Süßigkeit. Man möchte meinen: „Jetzt geht’s erst richtig los!“ Naturtalent India.Arie singt uns, sie sei eben nicht das Durchschnittsmädchen aus dem „Video“ und umso glücklicher dabei. Auch Jazzlady Diana Krall scheint allen diätetischen und psychiatrischen Veränderungswünschen mit Billy Joels „Just The Way You Are“ trotzen zu wollen. Aber auch die sehnsüchtigen Wermutstropfen fehlen nicht. Die Discosoulstars von Earth, Wind & Fire besingen die Unzeit „After The Love Has Gone“, die Soulsweeties Luther Vandross und Patti Austin geben, unter der musikalischen Leitung von Großmeister Quincy Jones, „I'm Gonna Miss You in The Morning“ zu verstehen und Schmelztiegel Will Downing bittet, bettelt und betört mit „If I Ever Lose This Heaven“. Damit genug gelitten. Chaka Khan, die grandiose, besingt zur Begleitung ihrer Band „Rufus“ ein glucoses „Sweet Thing“, der saxophonistische Verführer Gerald Albright rät „Bring A Li'l Love“ und Gitarrist Lee Ritenour und Lovers-Rocker Maxi Priest duettieren sich auf Bob Marleys „Waiting in Vain“. Dusty Springfield, die Blaupause des „Blue Eyed Soul“, enttarnt schließlich einen herrlich philly-soulenden „Closet Man“, kurz bevor Trompetenstar Till Brönner, dessen neulich erschienenes Erfolgsalbum immerhin „Blue Eyed Soul“ hieß, den Reigen mit seinem sagenhaften „You Don't Know What Love Is“ beschließt. So klingt sie, die Seele der Stadt.
 

[UNIVERSAL]

 

 


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